Dienstag, 7. August 2007

Das Leben als Hotelfachmann

Es ist gar kein Problem, gerne arbeite ich 13 Tage am Stück durch ohne frei zu haben und natürlich macht es mir nichts aus jeden Tag eine andere Schicht zu haben, auch wenn zwischen meinem Spätdienst und meinem Frühdienst weniger als 7 Stunden ist. Wer braucht schon Zeit zum Erholen und vor allem, wer braucht einen geregelten Lebensrhythmus. Alles Humbug. Wer seine Arbeit als Hotelfachmann liebt hat kein Privatleben. Wieso auch? Er lebt für das Hotel und vor allem lebt er im Hotel.

Nervende Gäste, die sich über das zu heiße Wetter beschweren. Klar, ich werde gleich nach Feierabend meine "connections" zum lieben Petrus ausnutzen, dort anrufen und für morgen angenehmeres Wetter bestellen. Nur zu dumm, dass es dann, denselben Gästen am nächsten Tag wieder nicht recht ist. Es regnet und ist angenehm kühl.

-> Ich lächle trotzdem...

Oder Gäste, die sich über die schlechten baulichen Gegebenheiten im Hotel beschweren. Klar, ich werde mich gleich nach Feierabend umziehen und anfangen neue Warmwasserleitungen zu verlegen, damit der Gast am Morgen seine Dusche besser genießen kann. Und natürlich baue ich gleich eine Klimaanlage mit ein. Ist ja nicht mein Hotel, aber was tut man nicht für seine Gäste.

-> Ich lächle weiter...

Schön, wenn Gäste uns die Schuld daran geben, dass Sie keine Reservierung in unserem Haus haben. Auch wenn dessen Sekretärin die Buchung verschlampt hat und es doch gar nicht unsere Schuld ist.

-> Mein Lächeln ist schon fast festgefroren…

Gut das es blogspot.com gibt. Hier kann man richtig lästern und vor allem muss man hier nicht Lächeln.